xTool F1 Ultra vs xTool F2
Technischer Vergleich · Faserlaser (1064 nm)
Zwei xTool-Gravierer mit unterschiedlicher Laserquelle: Der F1 Ultra nutzt einen Faserlaser, der auch zum Markieren von Metall gebaut ist, der F2 einen Diodenlaser für Holz und organische Materialien, zu einem deutlich niedrigeren Preis.
| Parameter | ||
|---|---|---|
| Identität | ||
| Erscheinungsjahr | 2024 | 2026 |
| Einsatzklasse | F2 — Fortgeschritten | F2 — Fortgeschritten |
| Preis | ||
| Preis (€) | ~3000–3600 € | ~1500–2000 € |
| Allgemeine Spezifikationen | ||
| Arbeitsbereich (mm) | 220 × 220 mm | — |
| Höchstgeschwindigkeit | 10000 mm/s | 6000 mm/s |
| Kategoriespezifikationen | ||
| Rated power (W) | 20.0 W | 15.0 W |
| Source technology | Faser | Diode |
| Max travel speed (mm/s) | — | 6000.0 mm/s |
| Max processing speed (mm/s) | 10000.0 mm/s | 6000.0 mm/s |
| Max cut depth per material | 0.4mm brass, 0.3mm stainless steel, 0.2mm aluminum, 15mm wood, 12mm acrylic | — |
| Wavelength (nm) | 455 nm | — |
| Autofocus | — | Ja |
| Rotary included/compatible | Nein | Nein |
| Supported software | Proprietär | Proprietär |
| Ökosystem | ||
| Cloud-Abhängigkeit | Nein | Nein |
| Software-Hinweise | Der xTool F1 Ultra ist ausschließlich mit xTool Studio (proprietäres Protokoll) kompatibel; LightBurn unterstützt auf diesem Gerät keine Faserquellenfunktionen. xTool Studio bietet kameragestützte Positionierung und die Funktion „Auto Streamline“ für die Serienfertigung. Das geschlossene System schließt die Integration mit benutzerdefinierten G-Code-Workflows oder Automatisierungslösungen von Drittanbietern aus – eine erhebliche Einschränkung für Anwender mit komplexen Produktionsabläufen, die direkten Zugriff auf die Firmware benötigen. | Die F2 ist ausschließlich mit xTool Creative Space (einem proprietären Protokoll) kompatibel; LightBurn wird nicht offiziell unterstützt. Die integrierte Kamerapositionierungsfunktion ist nur in xTool Creative Space verfügbar. Die vereinfachte Benutzeroberfläche reduziert zwar die Einrichtungszeit vor Ort, verhindert jedoch die Integration in bestehende LightBurn-basierte Workflows und schränkt den Zugriff auf erweiterte Job-Warteschlangen und exportierbare benutzerdefinierte Materialbibliotheken ein. Für Anwender, die bereits auf mehreren Rechnern LightBurn einsetzen, stellt das geschlossene Protokoll eine wesentliche Betriebsunterbrechung dar. |
Die Unterschiede, die zählen
- Preis: 3300 € vs 1750 € → der F1 Ultra kostet fast doppelt so viel.
- Laserquelle: Faser beim F1 Ultra, Diode beim F2 → nur der erste gibt Markierungstiefen für Messing, Edelstahl und Aluminium an.
- Angegebene Leistung: 20 W vs 15 W.
- Autofokus: beim F1 Ultra nicht vorhanden, beim F2 ja → ein manueller Schritt weniger vor jedem Job beim F2.
Welche wählen
Wähle F1 Ultra, wenn…
Wer Messing, Edelstahl oder Aluminium markiert, arbeitet mit dem Faserlaser des F1 Ultra, angegeben bis 0,4 mm bei Messing und 0,3 mm bei Edelstahl, dazu Holz (bis 15 mm) und Acryl (bis 12 mm). Der Ausgleich ist die Bindung an die proprietäre xTool-Software ohne LightBurn-Unterstützung und ein fast doppelt so hoher Preis wie beim F2.
Wähle F2, wenn…
Wer vor allem mit Holz, Acryl und anderen organischen Materialien arbeitet, ohne blankes Metall markieren zu müssen, spart mit dem F2 fast die Hälfte. Auch hier bleibt die Software proprietär, aber der Autofokus arbeitet automatisch – etwas, das der F1 Ultra nicht angibt.
Wo kaufen
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