Centauri Carbon 2 vs CORE One+
Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)
Centauri Carbon 2 und CORE One+ sind keine direkten Konkurrenten: sehr unterschiedliche Preise (~3.2×). Centauri Carbon 2 kostet weniger (~374 €) und ist die Einsteigerwahl; CORE One+ bietet mehr Leistung zu einem höheren Preis (~1199 €). Nach Budget bewerten, nicht im direkten Vergleich.
| Parameter |
Centauri Carbon 2
Elegoo
F2 · Fortgeschritten
|
CORE One+
Prusa Research
F2 · Fortgeschritten
|
|---|---|---|
| Identität | ||
| Erscheinungsjahr | 2026 | 2026 |
| Einsatzklasse | F2 — Fortgeschritten | F2 — Fortgeschritten |
| Preis | ||
| Preis (€) | ~349–399 € | ~1049–1349 € |
| Allgemeine Spezifikationen | ||
| Abmessungen (B×T×H) (cm) | 50 × 48 × 74.3 cm | 41.5 × 44.4 × 55.5 cm |
| Gewicht (kg) | 19.35 kg | 22.5 kg |
| Arbeitsbereich (mm) | 256 × 256 mm | 250 × 220 mm |
| Z-Höhe (mm) | 256 mm | 270 mm |
| Leistung (W) | 1100 W | 240 W |
| Spannung (V) | — | 230 V |
| Höchstgeschwindigkeit | 500 mm/s | — |
| Angegebene Präzision | 0.1 mm | — |
| Kategoriespezifikationen | ||
| XY-Druckfläche (mm) | 256 mm | 220 mm |
| Maximale Z-Höhe (mm) | 256 mm | 270 mm |
| Kinematik | corexy | corexy |
| Max. Düsentemperatur (°C) | 350 °C | 290 °C |
| Max. Betttemperatur (°C) | 110 °C | 120 °C |
| Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) | 500 mm/s | — |
| Geschlossene Kammer | True | True |
| Filamentsensor | True | True |
| Automatisches Leveling | mesh | mesh |
| Standard-Düsendurchmesser (mm) | 0.4 mm | 0.4 mm |
| Mehr-Extruder | False | False |
| Natives Klipper | True | False |
| Input Shaper | True | True |
| Mehrfarbdruck | True | True |
| Externes Zubehör nötig | True | True |
| Maximale Farben | 4 | 5 |
| Ökosystem | ||
| Cloud-Abhängigkeit | Nein | Nein |
| Software-Hinweise | Das proprietäre Elegoo OS basiert auf der Klipper-Architektur und steuert vollautomatische Kalibrierungsroutinen sowie die KI-gestützte Überwachung. Die Maschine wird primär vom Elegoo Slicer (einem Orca Slicer-Derivat) unterstützt, was eine optimale Kontrolle von Materialprofilen und Farbwechseln gewährleistet. Alternativ können Anwender nativ den Orca Slicer verwenden oder G-Code aus Drittanbieter-Programmen wie Cura exportieren. Die Touchscreen-Bedienung und die WLAN-Konnektivität ermöglichen eine komfortable Fernverwaltung und direkte Druckaufträge. | Nativ kompatibel mit PrusaSlicer (basierend auf Slic3r, Open-Source), funktioniert aber mit jedem Slicer, der G-Code im Marlin-Dialekt erzeugen kann, etwa Cura, ideaMaker oder Simplify3D. Die Firmware ist ein von Prusa angepasstes Marlin 2, vollständig offen: keine Bindung an proprietäre Software oder Protokolle. Der Nutzer hat volle Kontrolle über die Maschine, für optimale Ergebnisse wird jedoch PrusaSlicer empfohlen, der exklusive Profile und Funktionen wie die dynamische Durchflusskalibrierung enthält. |
Die Unterschiede, die zählen
- Preis: Centauri Carbon 2 374 € vs CORE One+ 1199 € — Centauri Carbon 2 gewinnt (+221%)
- Natives Klipper: Centauri Carbon 2 ja, CORE One+ nein
- Max. Düsentemperatur: Centauri Carbon 2 350 °C vs CORE One+ 290 °C — Centauri Carbon 2 gewinnt (+21%)
- Bauraum: Centauri Carbon 2 256×256 mm vs CORE One+ 250×220 mm — Centauri Carbon 2 gewinnt (+19%)
- Maximale Farben: Centauri Carbon 2 4 vs CORE One+ 5 — CORE One+ gewinnt (+25%)
Welche wählen
Wähle Centauri Carbon 2, wenn…
dir preis, natives klipper und max. düsentemperatur wichtig ist. «Klipper ist eine Open-Source-Firmware, die die Trajektorienberechnung vom Mikrocontroller auf einen Host-Computer verlagert und damit alle erweiterten Funktionen, einschließlich Input Shaper und Pressure Advance, ermöglicht. Native Unterstützung eliminiert den Firmware-Ersatz, der bei manchen Maschinen die Garantie erlöschen lässt. Relevant für Anwender, die fortgeschrittene Parameter optimieren wollen; im Basisbetrieb ist der Unterschied zu Marlin gering.»
Wähle CORE One+, wenn…
dir maximale farben, maximale z-höhe und max. betttemperatur wichtig ist. «Die maximale Farbanzahl gibt an, wie viele unterschiedliche Farbzonen oder Materialien in einem Druck ohne manuellen Eingriff verwendet werden können. Zwei Farben decken die meisten praktischen Anwendungen ab, einschließlich löslichem Stützmaterial. Höhere Werte sind bei komplexen dekorativen Modellen oder farbcodierten Prototypen nützlich. Jede zusätzliche Farbe verlängert die Druckzeit durch Übergangsspülungen, was gegen den praktischen Nutzen abgewogen werden muss.»
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