Centauri Carbon 2 vs Neptune 3 Pro

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

Centauri Carbon 2 und Neptune 3 Pro sind zwei schmelzschichtung (fff/fdm) einer ähnlichen Klasse. Wähle Centauri Carbon 2, wenn dir max. druckgeschwindigkeit wichtiger ist; wähle Neptune 3 Pro, wenn dir preis wichtiger ist. Beim technischen Gesamtindex der Kategorie erreicht Centauri Carbon 2 54/100 gegenüber 11/100 von Neptune 3 Pro.

Parameter
Elegoo Centauri Carbon 2 Centauri Carbon 2 Elegoo F2 · Fortgeschritten
Elegoo Neptune 3 Pro Neptune 3 Pro Elegoo F2 · Fortgeschritten
Identität
Erscheinungsjahr 2026 2022
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) ~349–399 € ~199–259 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) 50 × 48 × 74.3 cm 47.5 × 44.5 × 51.5 cm
Gewicht (kg) 19.35 kg 8.1 kg
Arbeitsbereich (mm) 256 × 256 mm 225 × 225 mm
Z-Höhe (mm) 256 mm 280 mm
Leistung (W) 1100 W 350 W
Spannung (V) 230 V
Höchstgeschwindigkeit 500 mm/s 180 mm/s
Angegebene Präzision 0.1 mm 0.1 mm
Kategoriespezifikationen
XY-Druckfläche (mm) 256 mm 225 mm
Maximale Z-Höhe (mm) 256 mm 280 mm
Kinematik corexy cartesian
Max. Düsentemperatur (°C) 350 °C 260 °C
Max. Betttemperatur (°C) 110 °C 100 °C
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) 500 mm/s 180 mm/s
Geschlossene Kammer True False
Filamentsensor True True
Automatisches Leveling mesh mesh
Standard-Düsendurchmesser (mm) 0.4 mm 0.4 mm
Mehr-Extruder False False
Natives Klipper True False
Input Shaper True False
Mehrfarbdruck True False
Externes Zubehör nötig True
Maximale Farben 4 1
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Das proprietäre Elegoo OS basiert auf der Klipper-Architektur und steuert vollautomatische Kalibrierungsroutinen sowie die KI-gestützte Überwachung. Die Maschine wird primär vom Elegoo Slicer (einem Orca Slicer-Derivat) unterstützt, was eine optimale Kontrolle von Materialprofilen und Farbwechseln gewährleistet. Alternativ können Anwender nativ den Orca Slicer verwenden oder G-Code aus Drittanbieter-Programmen wie Cura exportieren. Die Touchscreen-Bedienung und die WLAN-Konnektivität ermöglichen eine komfortable Fernverwaltung und direkte Druckaufträge. Das Betriebssystem basiert auf der quelloffenen Marlin-Firmware, was eine breite Kompatibilität und Stabilität für den Benutzer gewährleistet. Der Drucker wird von den wichtigsten Slicing-Programmen auf dem Markt unterstützt, wie Ultimaker Cura und PrusaSlicer, für die offizielle Voreinstellungen oder leicht konfigurierbare Community-Profile existieren. Die Bedienung erfolgt über einen praktischen abnehmbaren kapazitiven Touchscreen mit einer einfachen Schnittstelle für die manuelle Steuerung und Überwachung. Die Maschine arbeitet komplett offline und liest G-Code-Dateien über eine MicroSD-Karte oder eine direkte USB-Kabelverbindung, ohne auf Cloud-Dienste oder drahtlose Netzwerke angewiesen zu sein.

Die Unterschiede, die zählen

  • Max. Druckgeschwindigkeit: Centauri Carbon 2 500 mm/s vs Neptune 3 Pro 180 mm/s — Centauri Carbon 2 gewinnt (+178%)
  • Preis: Centauri Carbon 2 374 € vs Neptune 3 Pro 229 € — Neptune 3 Pro gewinnt (+63%)
  • Maximale Farben: Centauri Carbon 2 4 vs Neptune 3 Pro 1 — Centauri Carbon 2 gewinnt (+300%)
  • Geschlossene Kammer: Centauri Carbon 2 ja, Neptune 3 Pro nein
  • Max. Düsentemperatur: Centauri Carbon 2 350 °C vs Neptune 3 Pro 260 °C — Centauri Carbon 2 gewinnt (+35%)

Welche wählen

Wähle Centauri Carbon 2, wenn…

dir max. druckgeschwindigkeit, maximale farben und geschlossene kammer wichtig ist. «Die angegebene Maximalgeschwindigkeit bezeichnet das theoretische Hardwarelimit, nicht die alltägliche Arbeitsgeschwindigkeit. Schnellere Maschinen verkürzen die Druckzeiten bei einfachen Geometrien, aber die reale Geschwindigkeit hängt von Material, Geometrie, geforderter Oberflächenqualität und Slicer-Einstellungen ab. Werte über 200–300 mm/s sind nur auf Maschinen mit CoreXY-Kinematik, aktivem Input Shaping und versteiftem Rahmen aussagekräftig.»

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Wähle Neptune 3 Pro, wenn…

dir preis und maximale z-höhe wichtig ist. «Die Z-Höhe bestimmt, wie hoch ein Bauteil sein darf, das die Maschine in einem Druckvorgang herstellen kann. Vertikale Objekte wie Vasen, tragende Strukturen oder Gussmodelle erfordern einen großen Z-Hub. Ein kleinerer Wert mindert nicht die Qualität, zwingt aber dazu, das Modell zu teilen oder neu auszurichten. Z-Höhe und XY-Fläche gemeinsam ergeben das nutzbare Bauvolumen.»

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