A1 vs Centauri Carbon 2
Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)
Centauri Carbon 2 liegt bei den messbaren Werten vorn (allen voran geschlossene kammer), während A1 keinen eigenen Vorteil zeigt. Wähle Centauri Carbon 2, sofern nicht nicht-technische Gründe (Verfügbarkeit, Support, Ökosystem) den Ausschlag geben. Beim technischen Gesamtindex der Kategorie erreicht Centauri Carbon 2 54/100 gegenüber 31/100 von A1.
| Parameter |
A1
Bambu Lab
F2 · Fortgeschritten
|
Centauri Carbon 2
Elegoo
F2 · Fortgeschritten
|
|---|---|---|
| Identität | ||
| Erscheinungsjahr | 2023 | 2026 |
| Einsatzklasse | F2 — Fortgeschritten | F2 — Fortgeschritten |
| Preis | ||
| Preis (€) | 429 € | ~349–399 € |
| Allgemeine Spezifikationen | ||
| Abmessungen (B×T×H) (cm) | 38.5 × 41 × 43 cm | 50 × 48 × 74.3 cm |
| Gewicht (kg) | 8.3 kg | 19.35 kg |
| Arbeitsbereich (mm) | 256 × 256 mm | 256 × 256 mm |
| Z-Höhe (mm) | 256 mm | 256 mm |
| Leistung (W) | 1300 W | 1100 W |
| Spannung (V) | 220 V | — |
| Höchstgeschwindigkeit | 500 mm/s | 500 mm/s |
| Angegebene Präzision | — | 0.1 mm |
| Kategoriespezifikationen | ||
| XY-Druckfläche (mm) | 256 mm | 256 mm |
| Maximale Z-Höhe (mm) | 256 mm | 256 mm |
| Kinematik | cartesian | corexy |
| Max. Düsentemperatur (°C) | 300 °C | 350 °C |
| Max. Betttemperatur (°C) | 100 °C | 110 °C |
| Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) | 500 mm/s | 500 mm/s |
| Geschlossene Kammer | False | True |
| Filamentsensor | True | True |
| Automatisches Leveling | mesh | mesh |
| Standard-Düsendurchmesser (mm) | 0.4 mm | 0.4 mm |
| Mehr-Extruder | False | False |
| Natives Klipper | False | True |
| Input Shaper | True | True |
| Mehrfarbdruck | True | True |
| Externes Zubehör nötig | True | True |
| Maximale Farben | 4 | 4 |
| Ökosystem | ||
| Cloud-Abhängigkeit | Nein | Nein |
| Software-Hinweise | Der A1 arbeitet nativ mit Bambu Studio, dem proprietären Slicer von Bambu Lab für Windows und macOS, der Slicing, automatische Kalibrierungen und Fernüberwachung über die Bambu-Handy-App übernimmt. Drittanbieter-Slicer wie PrusaSlicer, SuperSlicer und Ultimaker Cura werden über Standard-G-Code unterstützt, jedoch stehen erweiterte Funktionen wie Vibrationskompensation und aktive Flusssteuerung ausschließlich im Bambu-Ökosystem zur Verfügung. | Das proprietäre Elegoo OS basiert auf der Klipper-Architektur und steuert vollautomatische Kalibrierungsroutinen sowie die KI-gestützte Überwachung. Die Maschine wird primär vom Elegoo Slicer (einem Orca Slicer-Derivat) unterstützt, was eine optimale Kontrolle von Materialprofilen und Farbwechseln gewährleistet. Alternativ können Anwender nativ den Orca Slicer verwenden oder G-Code aus Drittanbieter-Programmen wie Cura exportieren. Die Touchscreen-Bedienung und die WLAN-Konnektivität ermöglichen eine komfortable Fernverwaltung und direkte Druckaufträge. |
Die Unterschiede, die zählen
- Geschlossene Kammer: Centauri Carbon 2 ja, A1 nein
- Natives Klipper: Centauri Carbon 2 ja, A1 nein
- Preis: A1 429 € vs Centauri Carbon 2 374 € — Centauri Carbon 2 gewinnt (+15%)
- Max. Düsentemperatur: A1 300 °C vs Centauri Carbon 2 350 °C — Centauri Carbon 2 gewinnt (+17%)
- Max. Betttemperatur: A1 100 °C vs Centauri Carbon 2 110 °C — Centauri Carbon 2 gewinnt (+10%)
Welche wählen
Wähle A1, wenn…
es zeigt gegenüber Centauri Carbon 2 bei den verfügbaren Daten keinen messbaren Vorteil: nach Preis oder Verfügbarkeit entscheiden.
Wähle Centauri Carbon 2, wenn…
dir geschlossene kammer, natives klipper und preis wichtig ist. «Eine geschlossene Kammer reduziert Temperaturgradienten rund um das entstehende Bauteil und begrenzt Verzug und Risse durch schnelle Abkühlung bei Materialien mit hohem Schwund wie ABS, ASA und PC. Sie schützt die Mechanik außerdem vor Zugluft und Schwebepartikeln. Für technische Materialien ist eine geschlossene Kammer praktisch unerlässlich; für PLA und PETG ist sie ein Vorteil, aber keine Voraussetzung.»
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