Atomstack Swift vs Ortur LM3 40W

Technischer Vergleich · Diodenlaser (405–460 nm)

Kurz gesagt

Swift und LM3 40W starten mit sehr unterschiedlichem Budget (215 € gegenüber 700 €) und richten sich nicht an dieselbe Käufergruppe. Der Name des zweiten verweist auf 40 W, die angegebene Nennleistung liegt jedoch bei 20 W — eine Unterscheidung, die bei der Schneidkapazität mehr zählt als der Modellname.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2025 2023
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) ~150–280 € ~600–800 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) — 65.8 × 62.5 × 15 cm
Gewicht (kg) 2.83 kg —
Arbeitsbereich (mm) 300 × 300 mm 400 × 380 mm
Höchstgeschwindigkeit 400 mm/s 20000 mm/min
Angegebene Präzision 0.06 mm 0.08 mm
Kategoriespezifikationen
Work area (short side) (mm) 300 mm 380.0 mm
Rated power (W) — 20.0 W
Source technology Diode Diode
Max travel speed (mm/s) 400 mm/s —
Max processing speed (mm/s) 166.67 mm/s 333.33 mm/s
Max cut depth per material — 15mm Pine, 10mm Plywood, 8mm Black Acrylic
Min resolution (µm) 60 µm 80.0 µm
Autofocus Nein Nein
Rotary included/compatible Nein Nein
Supported software LightBurn, Andere Proprietär, LightBurn, Andere
Rahmen — Offen, Gehäuse optional
Air Assist Optional Optional
Rauchabsaugung — Filter optional
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Der AtomStack Swift unterstützt die gängigsten Lasersoftware-Programme, darunter LaserGRBL (kostenlos, nur für Windows) und LightBurn (kostenpflichtig, kompatibel mit Windows, macOS und Linux). Die Verbindung erfolgt über USB oder Wi-Fi und bietet somit große Flexibilität bei der Übertragung von G-Code-Dateien an die Maschine. Der LM3 nutzt Firmware basierend auf dem offenen GRBL-Protokoll und ist kompatibel mit LightBurn (Diodenlizenz ca. 60 € einmalig), LaserGRBL (kostenlos, Open Source) und der proprietären Ortur-App für iOS/Android mit wählbaren Anfänger- und Fortgeschrittenenmodi. LightBurn bietet erweiterte variable Leistungssteuerung, Pfadoptimierung und optionale Kameraausrichtung; LaserGRBL deckt grundlegende Gravuraufgaben ohne zusätzliche Kosten ab. Das offene GRBL-Protokoll gewährleistet Kompatibilität mit Drittanbieter-Tools und Standard-G-Code-Generatoren. Die Kommunikation erfolgt über USB; die Ortur-App ermöglicht das Starten von Aufträgen per WLAN ohne angeschlossenen PC.

Die Unterschiede, die zählen

  • Preis: 215 € beim Swift gegenüber 700 € beim LM3 40W — fast das Dreifache.
  • Angegebene Schnitttiefe: bis 15 mm (Kiefer), 10 mm (Sperrholz), 8 mm (schwarzes Acryl) beim LM3 40W; kein Wert für den Swift verfügbar.
  • Arbeitsbereich: 400×380 mm beim LM3 40W gegenüber 300×300 mm beim Swift.
  • Nennleistung: 20 W angegeben beim LM3 40W trotz der „40 W“ im Namen; für den Swift nicht verfügbar.

Welche wählen

Wähle Swift, wenn…

Zum Swift greifen, wenn das Budget oberste Priorität hat und dünne Materialien graviert werden: mit 215 € gehört er zu den günstigeren Optionen der Kategorie, auch wenn Arbeitsbereich (300×300 mm) und Leistung bescheiden bleiben.

Datenblatt Swift ansehen →

Wähle LM3 40W, wenn…

Zum LM3 40W greifen, wenn geschnitten und nicht nur graviert werden soll: das Datenblatt gibt Schnitttiefen bis 15 mm bei Kiefer, 10 mm bei Sperrholz und 8 mm bei schwarzem Acryl an — Werte, die für den Swift nicht vorliegen. Der Arbeitsbereich (400×380 mm) ist zudem größer.

Datenblatt LM3 40W ansehen →

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