Atomstack A20 Pro V2 vs Ortur F10

Technischer Vergleich · Diodenlaser (405–460 nm)

Kurz gesagt

Das sind keine gleichartigen Maschinen: Der A20 Pro V2 ist ein Diodenlaser mit 20 W Nennleistung und festem Arbeitsbereich von 400 × 365 mm, der F10 arbeitet mit Förderband und hat 10 W Nennleistung. Die Richtpreise liegen nah beieinander (450 € und 425 €), entscheidend ist also, wie die Teile unter den Laser kommen.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2024 2025
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) ~300–600 € ~350–500 €
Allgemeine Spezifikationen
Gewicht (kg) 6 kg —
Arbeitsbereich (mm) 400 × 365 mm —
Leistung (W) 120 W —
Höchstgeschwindigkeit 400 mm/s —
Angegebene Präzision 0.02 mm —
Kategoriespezifikationen
Work area (short side) (mm) 365 mm —
Rated power (W) 20 W 10 W
Source technology Diode Diode
Max travel speed (mm/s) 400 mm/s —
Max processing speed (mm/s) 400 mm/s —
Wavelength (nm) 455 nm —
Autofocus Nein —
Rotary included/compatible Nein —
Passthrough Nein —
Supported software Proprietär, LightBurn, Andere LightBurn, Andere
Rahmen Offen, Gehäuse optional —
Air Assist Optional —
Rauchabsaugung Filter optional —
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Die Softwarekompatibilität des Geräts ist umfassend und entspricht den Industriestandards des Maker-Sektors. Es unterstützt nativ sowohl LaserGRBL, eine kostenlose Open-Source-Option für grundlegende Gravurarbeiten, als auch LightBurn, die beliebteste kostenpflichtige professionelle Plattform für die erweiterte Verwaltung von Ebenen, Schneidparametern und komplexen Vektorformaten. Die Steuerung kann direkt über eine kabelgebundene USB-Verbindung von einem Computer aus oder im Offline-Modus erfolgen, indem Speicherkarten zum Laden von Verarbeitungsdateien verwendet werden. Die Maschine reagiert auf Standard-G-Code-Befehle, was erfahrenen Benutzern eine Feinabstimmung der Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsparameter durch die Konfiguration der internen Firmware ermöglicht, ohne an proprietäre und geschlossene Cloud-Ökosysteme gebunden zu sein. Der Betrieb der Maschine basiert auf branchenüblichen Steuerungslösungen, was eine hohe Flexibilität und eine einfache Einrichtung gewährleistet. Sie ist voll kompatibel mit LightBurn, der führenden Premium-Software für fortschrittliche Vektorlayouts und Parameterabstimmungen, die für die Maximierung der Effizienz des Förderbandsystems unerlässlich ist. Für budgetbewusste Konfigurationen unterstützt das System auch LaserGRBL, eine leistungsfähige Open-Source-Alternative für einfache Arbeitsabläufe. Die Hardware arbeitet ohne jegliche Cloud-Abhängigkeit, sodass alle Dateiverarbeitungs- und Ausführungsaufgaben lokal über eine USB-Verbindung erfolgen, was den Datenschutz der Benutzer gewährleistet und vollständige operative Autonomie garantiert, ohne dass während der Produktionsläufe eine aktive Internetverbindung erforderlich ist.

Die Unterschiede, die zählen

  • Förderband gegenüber fester Fläche → beim F10 laufen die Teile unter dem Laser durch, beim A20 Pro V2 arbeitet man innerhalb von 400 × 365 mm.
  • Nennleistung 10 W gegenüber 20 W → der F10 hat weniger Spielraum bei Tempo und Durchgängen auf härteren Materialien (Herstellerangaben).
  • Preise 450 € und 425 € → rund 25 € Abstand: Der Preis entscheidet nicht.

Welche wählen

Wähle A20 Pro V2, wenn…

Gravieren und Schneiden einzelner Teile, die von Hand auf die Fläche gelegt werden: Die doppelte Nennleistung lässt Spielraum, schneller zu arbeiten oder weniger Durchgänge auf demselben Material zu fahren. Die Grenze ist die Fläche von 400 × 365 mm, und jedes Teil wird von Hand positioniert.

Datenblatt A20 Pro V2 ansehen →

Wähle F10, wenn…

Serien gleicher Teile, die das Band nacheinander vorschiebt, ohne jedes von Hand neu zu platzieren: Hier zählt das Band mehr als die Leistung. Man akzeptiert die halbe Nennleistung, also langsameres Arbeiten oder mehr Durchgänge auf demselben Material.

Datenblatt F10 ansehen →

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