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Artillery M1 Pro S1 vs Snapmaker U1

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

Gleiches Handwerk, zwei Wege zum Mehrfarbdruck: Die Artillery ist ein geschlossener CoreXY mit einem Extruder und einem Zubehör für Farben, die Snapmaker U1 arbeitet mit vier Werkzeugköpfen. Zwischen beiden liegen rund 525 €.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2026 2026
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) ~295–350 € 849 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) 43.7 × 38.9 × 49.4 cm 58.4 × 49.9 × 73 cm
Gewicht (kg) — 18.2 kg
Arbeitsbereich (mm) 260 × 260 mm 270 × 270 mm
Z-Höhe (mm) 260 mm 270 mm
Leistung (W) 150 W 1150 W
Höchstgeschwindigkeit 600 mm/s 500 mm/s
Angegebene Präzision 0.1 mm 0.04 mm
Kategoriespezifikationen
Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) 260 mm 270 mm
Bauhöhe Z (mm) 260 mm 270 mm
Kinematik CoreXY CoreXY
Max. Düsentemperatur (°C) — 300 °C
Max. Betttemperatur (°C) 120 °C 100 °C
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) 600 mm/s 500 mm/s
Geschlossene Kammer Ja Nein
Filament-Sensor — Ja
Automatische Bettnivellierung — Mesh
Standard-Düsendurchmesser (mm) — 0.4 mm
Multi-Extruder Nein Ja
Klipper nativ Nein Ja
Input Shaper — Ja
Mehrfarbendruck Ja Ja
Mehrfarbe erfordert Zubehör Ja Nein
Max. Farben — 4
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Artillery OS, ein auf Klipper basierendes System. Kompatibel mit gängigen Slicern wie Cura, PrusaSlicer und OrcaSlicer über G-Code. Unterstützt WLAN-Übertragung, SD-Karte und Touchscreen-Steuerung. Im Vergleich zu geschlossenen Plattformen erlaubt es die Feinabstimmung der Druckparameter, verfügt jedoch über kein natives Cloud-Ökosystem und erfordert die manuelle Slicer-Konfiguration. Die Hauptsoftware ist Snapmaker Orca, eine optimierte Version des bekannten OrcaSlicer, die eine native Verwaltung der vier Druckköpfe und werksseitig kalibrierte Profile bietet. Dank der integrierten 1080p-Kamera lässt sich der Drucker auch bequem über die Snapmaker-App für die Fernüberwachung verwalten. Die interne Firmware basiert auf Klipper, Moonraker und Fluidd, die Snapmaker quelloffen gemacht hat, was erfahrenen Benutzern ermöglicht, die Maschine tiefgreifend anzupassen und in komplexe Arbeitsabläufe zu integrieren.

Die Unterschiede, die zählen

  • Etwa 320 € gegen 849 € → 525 € Unterschied, die bei der U1 die vier Werkzeugköpfe bezahlen.
  • Ein Extruder mit Zubehör gegen vier Werkzeugköpfe → bei der U1 läuft der Farbwechsel nicht über ein externes Modul.
  • Geschlossener Bauraum gegen nicht geschlossen → bei der U1 bleibt das Teil in der Raumluft.
  • Bett 120 °C gegen 100 °C → die Artillery heizt das Bett höher.

Welche wählen

Wähle M1 Pro S1, wenn…

Du druckst meist in ein oder zwei Farben und willst einen geschlossenen Bauraum mit Bett bis 120 °C, für etwa 320 € statt 849 €. Die Firmware ist Artillery OS auf Klipper-Basis, mit Cura, PrusaSlicer und OrcaSlicer per G-Code. Der Kompromiss: nur ein Extruder, für mehr Farben braucht es Zubehör; das Bett misst 260×260 mm gegen 270×270 mm.

Datenblatt M1 Pro S1 ansehen →

Wähle U1, wenn…

Du druckst mehrfarbige Teile oder mehrere Materialien mit vier Werkzeugköpfen, gesteuert über Snapmaker Orca mit werkseitig abgestimmten Materialprofilen; Klipper und Fluidd sind Open Source, dazu kommt eine 1080p-Kamera. Der Kompromiss: 849 € gegen etwa 320, kein geschlossener Bauraum und ein Bett bis 100 °C.

Datenblatt U1 ansehen →

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