Welchen LaserPecker kaufen: LP1 Plus, LP2, LP2 Plus, LP4 oder LX2
Fünf LaserPecker-Gravierer liegen zwischen rund 199 und 1.800 Euro und sind für unterschiedliche Aufgaben gebaut. Dieser Ratgeber zeigt, welcher zur Hosentasche, zur Werkbank oder zu einem kleinen Betrieb passt.
LaserPecker verkauft fünf Gravierer, die wir listen, und die Namen lassen sie wie eine Leiter aussehen. Das sind sie nicht. Der günstigste ist ein Taschengerät mit kleinem Arbeitsbereich, die teuersten sind zwei sehr unterschiedliche Maschinen, und der Preisabstand ist so groß, dass ein Fehlkauf richtig Geld kostet. So würde ich auswählen, und zwar nur anhand der Spezifikationen und Preisspannen auf unseren Produktseiten.
Die Kurzfassung
- Neugierig, kleine Dinge gravieren, Budget unter etwa 300 Euro: der LP1 Plus.
- Eine richtige erste Maschine, die man zum Objekt mitnehmen kann: der LP2.
- Ein kompaktes Tischgerät, das auch höhere Objekte bewältigt: der LP2 Plus.
- Die portable Spitzenklasse und die Bereitschaft, 1.400 Euro oder mehr auszugeben: der LP4.
- Schneiden und größere Werkstücke bearbeiten, und eine Maschine, zu der unsere Seite noch viele Angaben schuldig bleibt: der LX2.
LP1 Plus: der günstige Einstieg
Der LaserPecker LP1 Plus ist ein tragbarer Taschengravierer. Unsere Seite nennt einen Arbeitsbereich von 100 x 100 mm und ein Gewicht von 0,72 kg, bei einer Preisspanne von 199 bis 299 Euro. Das Gewicht ist der Punkt: Man steckt ihn in die Tasche und setzt ihn auf das, was man markieren will.
Er ist für alle, die Lasergravur an kleinen persönlichen Gegenständen ausprobieren wollen, nicht für jemanden, der eine Werkstatt betreiben will. Ein Quadrat von 100 mm reicht für eine Handyhülle, ein Portemonnaie oder ein Namensschild, viel mehr nicht. Wenn Sie schon ahnen, dass Sie größere Stücke wollen, lassen Sie ihn aus: Sie wachsen heraus und haben 199 Euro ausgegeben, um das zu merken.
LP2: der Handgerät, das auch auf dem Tisch stehen kann
Der LaserPecker LP2 behält denselben Arbeitsbereich von 100 x 100 mm wie der LP1 Plus, ist aber eine andere Art Maschine: Unsere Seite ordnet ihn als Handgerät (handheld) ein, mit 1,75 kg und einer Preisspanne von 569 bis 839 Euro. Der aktuell von uns erfasste Preis liegt bei 569 Euro.
Sie zahlen also nicht für eine größere Fläche. Sie zahlen für ein schwereres, leistungsfähigeres Gehäuse bei gleicher Grundfläche. Das zählt, wenn Sie fertige Objekte gravieren und mehr Robustheit als beim Taschenmodell wollen. Es zählt nicht, wenn Sie nur kleine flache Stücke bearbeiten: Dann erledigt der LP1 Plus dieselbe Aufgabe in derselben Größe für viel weniger.
LP2 Plus: der, der auf dem Schreibtisch steht
Der LaserPecker LP2 Plus wird als 10-W-Diodengravierer im kompakten Desktop-Format beschrieben und wiegt 3,39 kg. Sein Arbeitsbereich beträgt 100 x 100 mm, für die dritte Dimension sind 133 mm angegeben. Auf diese Zahl kommt es an: Sie zeigt, dass die Maschine Objekte mit einer gewissen Höhe bewältigt. Die Preisspanne auf der Seite reicht von 899 bis 1.599 Euro, der von uns erfasste Preis liegt bei 899 Euro.
Kaufen Sie ihn, wenn Ihre Projekte Objekte statt flacher Platten sind und die Maschine an ihrem Platz bleiben soll. Gegenüber dem LP2 zahlen Sie bei den erfassten Preisen 330 Euro mehr und bekommen das Desktop-Format und diesen Spielraum in der Höhe. Wenn Ihre Objekte flach und klein sind, kauft Ihnen das Mehr an Geld nichts, was Sie nutzen werden.
LP4: eine andere Maschinenklasse
Der LaserPecker LP4 ist das teuerste portable Modell dieser Gruppe. Unsere Seite führt ihn als Dual-Laser, Infrarot plus Diode, 2023 auf den Markt gekommen, mit einem Arbeitsbereich von 160 x 120 mm und einer Preisspanne von 1.400 bis 1.800 Euro. Der Katalog nennt 120 W; verstehen Sie das als den auf unserer Seite erfassten Wert und prüfen Sie die Herstellerseite, bevor Sie ihn mit den anderen vergleichen, denn Leistungsangaben bei Dual-Laser-Maschinen werden nicht wie bei einer einzelnen Diode gemessen.
Der Grund, so viel zu zahlen, ist die Infrarotquelle neben der Diode, die ihn von den anderen vier unterscheidet. Ohne konkreten Bedarf dafür zahlen Sie für etwas, das Sie nicht nutzen. Mit diesem Bedarf ersetzt ihn keines der günstigeren Modelle.
LX2: der größte Sprung
Der LaserPecker LX2 ist als Laserschneider im Standard-Desktop-Format gelistet, mit einer Preisspanne von 800 bis 1.200 Euro. Auf unserer Seite fehlen noch Arbeitsbereich, Gewicht und Leistung, daher kann ich nicht sagen, wie er bei der Größe abschneidet. Die Daten sagen immerhin, dass er zu einer höheren Klasse gehört als die Taschen- und Handmodelle und dass er günstiger ist als der LP4.
Wenn Sie wegen des Schneidens suchen, ist das der erste Kandidat, und ich würde vor dem Kauf die Herstellerseite für die fehlenden Zahlen öffnen. Wenn Sie nur gravieren, brauchen Sie ihn nicht.
So entscheiden Sie
Gehen Sie vom Objekt aus, nicht vom Preis. Passt es in ein Quadrat von 100 mm und ist flach, genügt der LP1 Plus, und der LP2 lohnt sich nur, wenn Sie das robustere Handgerät wollen. Arbeiten Sie an Dingen mit Höhe, ist der LP2 Plus die vernünftige Wahl. Brauchen Sie Infrarot zusätzlich zur Diode, greifen Sie direkt zum LP4. Wollen Sie schneiden, beginnen Sie mit dem LX2.
Den Fehler, den ich vermeiden würde: den LP2 Plus als erste Maschine zu kaufen, weil er sich sicher anfühlt. Für 899 Euro kostet er mehr als das Vierfache des LP1 Plus, und wenn Ihre Objekte nicht hoch sind, leistet er nichts, was die günstigeren Modelle nicht auch können.
Alle fünf sind mit vollständigen Spezifikationen auf MakerSpecs zu finden. Öffnen Sie die Seiten oben und vergleichen Sie die Zahlen nebeneinander, bevor Sie sich entscheiden.