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Prusa Research MK4S vs Snapmaker U1

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

Die U1 kostet 150 € weniger als die MK4S und hat vier Werkzeugköpfe, während die MK4S einen hat und für Mehrfarbdruck Zubehör braucht. Die Wahl hängt davon ab, wie wichtig Farben sind und welches Ökosystem man bevorzugt, Prusa oder Snapmaker.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2025 2026
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) 999 € 849 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) 50 × 55 × 40 cm 58.4 × 49.9 × 73 cm
Gewicht (kg) — 18.2 kg
Arbeitsbereich (mm) 250 × 210 mm 270 × 270 mm
Z-Höhe (mm) 220 mm 270 mm
Leistung (W) — 1150 W
Spannung (V) 230 V —
Höchstgeschwindigkeit 500 mm/s 500 mm/s
Angegebene Präzision — 0.04 mm
Kategoriespezifikationen
Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) — 270 mm
Bauhöhe Z (mm) — 270 mm
Kinematik Kartesisch CoreXY
Max. Düsentemperatur (°C) — 300 °C
Max. Betttemperatur (°C) — 100 °C
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) — 500 mm/s
Geschlossene Kammer Nein Nein
Filament-Sensor — Ja
Automatische Bettnivellierung — Mesh
Standard-Düsendurchmesser (mm) — 0.4 mm
Multi-Extruder Nein Ja
Klipper nativ Nein Ja
Input Shaper — Ja
Mehrfarbendruck Ja Ja
Mehrfarbe erfordert Zubehör Ja Nein
Max. Farben — 4
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise PrusaSlicer (optimiert) und Prusa Connect für die Fernsteuerung. Der Drucker akzeptiert G-Code von jedem Slicer (Cura, Simplify3D) und kommuniziert über USB, Ethernet oder WLAN mit offenem Marlin-basierten Protokoll. Kompatibel mit OctoPrint und für den Offline-Betrieb geeignet. Kein Prusa-Konto zum Drucken erforderlich – im Gegensatz zu Geräten mit proprietärer Firmware, die Funktionen ohne Verbindung sperren. Die Hauptsoftware ist Snapmaker Orca, eine optimierte Version des bekannten OrcaSlicer, die eine native Verwaltung der vier Druckköpfe und werksseitig kalibrierte Profile bietet. Dank der integrierten 1080p-Kamera lässt sich der Drucker auch bequem über die Snapmaker-App für die Fernüberwachung verwalten. Die interne Firmware basiert auf Klipper, Moonraker und Fluidd, die Snapmaker quelloffen gemacht hat, was erfahrenen Benutzern ermöglicht, die Maschine tiefgreifend anzupassen und in komplexe Arbeitsabläufe zu integrieren.

Die Unterschiede, die zählen

  • Vier Werkzeugköpfe gegen einen → die U1 druckt mehrfarbig ohne Zubehör, die MK4S braucht eines.
  • 270×270 mm gegen 250×210 mm → das Bett der U1 ist quadratisch und tiefer.
  • Open-Source-Klipper bei der U1 gegen Marlin-basierte Firmware bei der MK4S → bei der U1 stellt man über Fluidd und Moonraker ein.
  • 849 € gegen 999 € → die U1 kostet 150 € weniger.

Welche wählen

Wähle MK4S, wenn…

Einfarbige Drucke mit PrusaSlicer, auch offline: Ein Prusa-Konto ist nicht nötig, der G-Code kommt per USB, Ethernet oder WLAN, OctoPrint ist kompatibel. Der Preis dafür sind 150 € mehr, ein Bett von 250×210 mm und für Mehrfarbdruck ein Zubehör, das dazukommt.

Datenblatt MK4S ansehen →

Wähle U1, wenn…

Bis zu 4 Farben ohne Zubehör, mit vier Werkzeugköpfen und werkseitig kalibrierten Materialprofilen, auf einem Bett von 270×270 mm. Der Preis dafür: Snapmaker Orca und die Snapmaker-App statt PrusaSlicer und Prusa Connect.

Datenblatt U1 ansehen →

Wo kaufen

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MakerSpecs ist ein unabhängiger Atlas. Wir verkaufen keine Produkte: Die Kauflinks sind dieselben wie auf den beiden Datenblättern und beeinflussen das Fazit nicht. Die vollständigen Daten findest du in den Datenblättern.