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Prusa Research CORE One+ kit vs Snapmaker U1

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

Gleiche Aufgabe, zwei Wege zur Farbe: Der U1 hat vier Werkzeugköpfe und braucht kein Zubehör, das CORE One+ kit druckt in geschlossener Kammer und braucht für Mehrfarbdruck ein Zusatzmodul. Der U1 kostet etwa 200 € weniger.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2026 2026
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) 1049 € 849 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) — 58.4 × 49.9 × 73 cm
Gewicht (kg) — 18.2 kg
Arbeitsbereich (mm) 250 × 220 mm 270 × 270 mm
Z-Höhe (mm) 270 mm 270 mm
Leistung (W) — 1150 W
Spannung (V) 230 V —
Höchstgeschwindigkeit — 500 mm/s
Angegebene Präzision — 0.04 mm
Kategoriespezifikationen
Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) 220 mm 270 mm
Bauhöhe Z (mm) 270 mm 270 mm
Kinematik CoreXY CoreXY
Max. Düsentemperatur (°C) 290 °C 300 °C
Max. Betttemperatur (°C) — 100 °C
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) 200 mm/s 500 mm/s
Geschlossene Kammer Ja Nein
Filament-Sensor Ja Ja
Automatische Bettnivellierung Mesh Mesh
Standard-Düsendurchmesser (mm) 0.4 mm 0.4 mm
Multi-Extruder Nein Ja
Klipper nativ Nein Ja
Input Shaper Ja Ja
Mehrfarbendruck Ja Ja
Mehrfarbe erfordert Zubehör Ja Nein
Max. Farben 5 4
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Prusa-Firmware basierend auf Marlin, vollständig Open Source, mit integriertem Input Shaper für schnellere und sauberere Drucke. Offizieller Slicer: PrusaSlicer (kostenlos, optimierte Profile), kompatibel mit Cura und Simplify3D. Steuerung über USB, Ethernet oder Wi-Fi mit Prusa Connect (optional). Kein Filament-DRM: volle Freiheit bei der Nutzung von Drittanbieter-Materialien. Die Hauptsoftware ist Snapmaker Orca, eine optimierte Version des bekannten OrcaSlicer, die eine native Verwaltung der vier Druckköpfe und werksseitig kalibrierte Profile bietet. Dank der integrierten 1080p-Kamera lässt sich der Drucker auch bequem über die Snapmaker-App für die Fernüberwachung verwalten. Die interne Firmware basiert auf Klipper, Moonraker und Fluidd, die Snapmaker quelloffen gemacht hat, was erfahrenen Benutzern ermöglicht, die Maschine tiefgreifend anzupassen und in komplexe Arbeitsabläufe zu integrieren.

Die Unterschiede, die zählen

  • Vier Werkzeugköpfe gegenüber einem Extruder mit Zusatzmodul → beim U1 ist Mehrfarbdruck eingebaut, beim CORE One+ kit kommt ein Modul dazu.
  • Geschlossene Kammer gegenüber offenem Aufbau → nur das CORE One+ kit druckt in geschlossener Kammer.
  • Fläche 270×270 mm gegenüber 250×220 mm → ein 260 mm breites Teil passt nur auf den U1.
  • Marlin mit PrusaSlicer gegenüber Klipper mit Snapmaker Orca und 1080p-Kamera → die Software zum Vorbereiten und Verfolgen des Drucks ist eine andere.

Welche wählen

Wähle CORE One+ kit, wenn…

du in geschlossener Kammer druckst, mit offener Marlin-Firmware, ohne Konto und ohne Filament-DRM, und Mehrfarbdruck nur gelegentlich brauchst. Der Kompromiss: Mehrfarbdruck, bis zu 5 Farben, braucht ein Zusatzmodul, die Fläche ist 250×220 mm, und du zahlst etwa 200 € mehr.

Datenblatt CORE One+ kit ansehen →

Wähle U1, wenn…

du regelmäßig mehrfarbig druckst: vier Werkzeugköpfe, kein Zubehör, auf einer Fläche von 270×270 mm. Du nimmst eine Maschine ohne geschlossene Kammer in Kauf, mit höchstens 4 Farben.

Datenblatt U1 ansehen →

Wo kaufen

Werbelink: der Preis ändert sich für dich nicht. Methodik

MakerSpecs ist ein unabhängiger Atlas. Wir verkaufen keine Produkte: Die Kauflinks sind dieselben wie auf den beiden Datenblättern und beeinflussen das Fazit nicht. Die vollständigen Daten findest du in den Datenblättern.