Bambu Lab H2S vs Prusa Research XL
Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)
Der H2S und die Prusa Research XL richten sich beide an Anwender, die schon regelmäßig drucken und mehr Platz oder mehr Software-Freiheit wollen. Der entscheidende Unterschied liegt bei der Software: Die XL akzeptiert generischen G-Code aus jedem Slicer, der H2S läuft am besten innerhalb von Bambu Studio.
| Parameter | ||
|---|---|---|
| Identität | ||
| Erscheinungsjahr | 2025 | 2025 |
| Einsatzklasse | F2 — Fortgeschritten | F2 — Fortgeschritten |
| Preis | ||
| Preis (€) | ~1150–1250 € | ~1700–1900 € |
| Allgemeine Spezifikationen | ||
| Abmessungen (B×T×H) (cm) | 49.2 × 51.4 × 62.6 cm | — |
| Gewicht (kg) | 30 kg | — |
| Arbeitsbereich (mm) | 340 × 320 mm | 300 × 300 mm |
| Z-Höhe (mm) | 340 mm | 330 mm |
| Leistung (W) | 1800 W | — |
| Spannung (V) | 220 V | 230 V |
| Höchstgeschwindigkeit | 1000 mm/s | — |
| Angegebene Präzision | 50 μm | — |
| Kategoriespezifikationen | ||
| Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) | 320 mm | — |
| Bauhöhe Z (mm) | 340 mm | — |
| Kinematik | CoreXY | — |
| Max. Düsentemperatur (°C) | 350 °C | — |
| Max. Betttemperatur (°C) | 120 °C | — |
| Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) | 1000 mm/s | — |
| Geschlossene Kammer | Ja | — |
| Filament-Sensor | Ja | — |
| Automatische Bettnivellierung | Mesh | — |
| Standard-Düsendurchmesser (mm) | 0.4 mm | — |
| Multi-Extruder | Nein | — |
| Klipper nativ | Nein | — |
| Input Shaper | Ja | — |
| Mehrfarbendruck | Ja | — |
| Mehrfarbe erfordert Zubehör | Ja | — |
| Ökosystem | ||
| Cloud-Abhängigkeit | Nein | Nein |
| Software-Hinweise | Der H2S wird primär mit Bambu Studio betrieben, das die proprietären Funktionen wie automatische Kalibrierung, KI-Überwachung und AMS-Verwaltung vollständig unterstützt. G-Code aus OrcaSlicer, PrusaSlicer und Cura wird ebenfalls akzeptiert, wobei einige erweiterte Funktionen mit Drittanbieter-Slicern möglicherweise nicht verfügbar sind. Laser- und Schneidfunktionen werden ausschließlich über Bambu Suite gesteuert. Der Developer Mode bietet MQTT-Zugriff für benutzerdefinierte Integrationen. | Kompatibel mit PrusaSlicer (Open Source, mit von Prusa Research verifizierten und gepflegten Materialprofilen), OrcaSlicer und SuperSlicer sowie jedem Slicer, der Standard-G-Code exportiert. Die Firmware basiert auf dem Open-Source-Marlin-Fork von Prusa Research mit Unterstützung für Input Shaping. Im Gegensatz zu Bambu Lab-Modellen, die ein teilweise proprietäres Protokoll verwenden und am besten mit Bambu Studio funktionieren, akzeptiert der CORE One L generischen G-Code über USB, SD-Karte und PrusaConnect. Der Nutzer ist nicht an ein einzelnes Software-Ökosystem gebunden und kann die Firmware frei modifizieren oder aktualisieren. |
Die Unterschiede, die zählen
- Preis: Der H2S kostet rund 600 € weniger als die XL.
- Bauraum: 340×320 mm beim H2S gegenüber 300×300 mm bei der XL.
- Ökosystem: Die XL akzeptiert generischen G-Code aus jedem Slicer dank Open-Source-Marlin-Firmware; der H2S läuft nur innerhalb von Bambu Studio optimal, auch wenn er G-Code von OrcaSlicer, PrusaSlicer und Cura akzeptiert.
Welche wählen
Wähle H2S, wenn…
Der H2S hat ein Bett von 340×320 mm, gegenüber 300×300 mm bei der XL, praktisch für etwas größere Teile in einem Stück. Er kostet rund 600 € weniger als die XL. Im Gegenzug bleiben erweiterte Funktionen wie die automatische Kalibrierung an Bambu Studio gebunden, auch wenn er G-Code von OrcaSlicer, PrusaSlicer und Cura akzeptiert.
Wähle XL, wenn…
Die XL akzeptiert generischen G-Code über USB, SD-Karte und PrusaConnect: Die Marlin-Firmware von Prusa Research ist Open Source und bindet den Nutzer nicht an einen proprietären Slicer. Die Wahl für alle, die Firmware und Druckprofile frei anpassen wollen, auch zu einem höheren Preis — rund 600 € mehr als beim H2S — und mit einem kleineren Bett (300×300 mm).
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