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Bambu Lab A1 mini vs Bambu Lab P1S

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

A1 mini und P1S kamen im selben Jahr in derselben Bambu-Lab-Klasse auf den Markt, lösen aber unterschiedliche Probleme. Die eine ist kompakt und günstig, die andere tauscht Format gegen eine geschlossene Kammer für technische Filamente. Die 150-€-Differenz zählt, ist aber nicht alles.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2023 2023
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) 299 € ~399–499 €
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) 34.7 × 31.5 × 36.5 cm 38.9 × 38.9 × 45.8 cm
Gewicht (kg) 5.7 kg 12.95 kg
Arbeitsbereich (mm) 180 × 180 mm 256 × 256 mm
Z-Höhe (mm) 180 mm 256 mm
Leistung (W) 150 W 1000 W
Spannung (V) — 100 V
Höchstgeschwindigkeit 500 mm/s 500 mm/s
Angegebene Präzision 50 μm —
Kategoriespezifikationen
Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) 180 mm 256 mm
Bauhöhe Z (mm) 180 mm 256 mm
Kinematik Kartesisch CoreXY
Max. Düsentemperatur (°C) 300 °C 300 °C
Max. Betttemperatur (°C) 80 °C 100 °C
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) 500 mm/s 500 mm/s
Geschlossene Kammer Nein Ja
Filament-Sensor Ja Ja
Automatische Bettnivellierung Mesh Mesh
Standard-Düsendurchmesser (mm) 0.4 mm 0.4 mm
Multi-Extruder Nein Nein
Klipper nativ Nein Nein
Input Shaper Ja Ja
Mehrfarbendruck Ja Ja
Mehrfarbe erfordert Zubehör Ja Ja
Max. Farben 4 16
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Kompatibel mit Bambu Studio (auf OrcaSlicer basiert) und OrcaSlicer. Unterstützt den LAN-Modus für Cloud-freies Drucken. Verwendet kein natives Klipper. Der P1S wird über Bambu Studio gesteuert, den proprietären Slicer von Bambu Lab für Windows, macOS und Linux, oder über OrcaSlicer, die in der Community verbreitete Open-Source-Fork mit erweiterter Parameterkontrolle. Die Bambu Handy App ermöglicht Fernüberwachung und Druckstart. Die Verbindung per lokalem LAN ist ohne Cloud-Account möglich; bestimmte Funktionen wie Remote-Timelapses oder OTA-Firmware-Updates erfordern jedoch ein Bambu-Konto.

Die Unterschiede, die zählen

  • Druckfläche: 180×180 mm bei der A1 mini gegenüber 256×256 mm bei der P1S → Teile über 18 cm Kantenlänge müssen bei der A1 mini auf mehrere Drucke aufgeteilt werden.
  • Preis: A1 mini kostet 150 € weniger als P1S → mehr Budget für Zubehör oder zusätzliche Filamentrollen.
  • Geschlossene Kammer und Bett bis 100°C nur bei der P1S (gegenüber offenem 80°C-Bett bei der A1 mini) → ABS und ASA bleiben stabiler, mit weniger Rissgefahr.
  • Farben: 4 bei der A1 mini gegenüber 16 bei der P1S mit AMS → komplexe Mehrfarbenprojekte bleiben Sache der P1S.

Welche wählen

Wähle A1 mini, wenn…

Greif zur A1 mini, wenn du hauptsächlich PLA und PETG auf Teilen bis 180×180 mm druckst: Du sparst 150 € gegenüber der P1S, und das AMS lite liefert trotzdem 4 Farben.

Datenblatt A1 mini ansehen →

Wähle P1S, wenn…

Greif zur P1S, wenn du ABS oder ASA druckst oder ein größeres Druckbett brauchst: die geschlossene Kammer und das Bett bei 100°C (statt 80°C) reduzieren Warping, und das AMS verwaltet 16 statt 4 Farben.

Datenblatt P1S ansehen →

Wo kaufen

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Filamente für diese Drucker

Die meistgewählten Spulen unter den Materialien, die beide Drucker laut ihren Spezifikationen drucken können.

Alle Filamente →

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MakerSpecs ist ein unabhängiger Atlas. Wir verkaufen keine Produkte: Die Kauflinks sind dieselben wie auf den beiden Datenblättern und beeinflussen das Fazit nicht. Die vollständigen Daten findest du in den Datenblättern.