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Anycubic Kobra S1 vs Prusa Research XL

Technischer Vergleich · Schmelzschichtung (FFF/FDM)

Kurz gesagt

Der Kobra S1 und der XL richten sich nicht an dasselbe Budget: Der Kobra S1 ist für alle gedacht, die eine komplette geschlossene Maschine zu einem moderaten Preis wollen, der XL für alle, die in ein komplett offenes Druck-Ökosystem und mehr Bauraum investieren.

Parameter
Identität
Erscheinungsjahr 2025 2025
Einsatzklasse F2 — Fortgeschritten F2 — Fortgeschritten
Preis
Preis (€) 549 € ~1700–1900 €
Preis aktualisiert am 06/2026 —
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (B×T×H) (cm) 40 × 41 × 49 cm —
Gewicht (kg) 18 kg —
Arbeitsbereich (mm) 250 × 250 mm 300 × 300 mm
Z-Höhe (mm) 250 mm 330 mm
Spannung (V) — 230 V
Höchstgeschwindigkeit 600 mm/s —
Angegebene Präzision 0.05 mm —
Kategoriespezifikationen
Footprint X×Y (kurze Seite) (mm) 250 mm —
Bauhöhe Z (mm) 250 mm —
Kinematik CoreXY —
Max. Düsentemperatur (°C) 320 °C —
Max. Betttemperatur (°C) 120 °C —
Max. Druckgeschwindigkeit (mm/s) 600 mm/s —
Geschlossene Kammer Ja —
Filament-Sensor Ja —
Automatische Bettnivellierung Mesh —
Standard-Düsendurchmesser (mm) 0.4 mm —
Multi-Extruder Nein —
Klipper nativ Ja —
Input Shaper Ja —
Mehrfarbendruck Ja —
Mehrfarbe erfordert Zubehör Ja —
Max. Farben 8 —
Ökosystem
Cloud-Abhängigkeit Nein Nein
Software-Hinweise Die Kobra OS-Firmware basiert auf Klipper und wird über eine proprietäre Touch-Oberfläche gesteuert. Der offizielle Slicer ist der Anycubic Slicer Next (abgeleitet von OrcaSlicer, für Windows und macOS), es wird jedoch auch OrcaSlicer von Drittanbietern unterstützt. Die Fernsteuerung erfolgt über die Anycubic-App (iOS/Android) im lokalen Netzwerk, ohne Cloud-Zwang für den täglichen Betrieb. Kompatibel mit PrusaSlicer (Open Source, mit von Prusa Research verifizierten und gepflegten Materialprofilen), OrcaSlicer und SuperSlicer sowie jedem Slicer, der Standard-G-Code exportiert. Die Firmware basiert auf dem Open-Source-Marlin-Fork von Prusa Research mit Unterstützung für Input Shaping. Im Gegensatz zu Bambu Lab-Modellen, die ein teilweise proprietäres Protokoll verwenden und am besten mit Bambu Studio funktionieren, akzeptiert der CORE One L generischen G-Code über USB, SD-Karte und PrusaConnect. Der Nutzer ist nicht an ein einzelnes Software-Ökosystem gebunden und kann die Firmware frei modifizieren oder aktualisieren.

Die Unterschiede, die zählen

  • Preis: Der XL kostet 1251 € mehr als der Kobra S1.
  • Druckbett: 300×300 mm beim XL gegenüber 250×250 mm beim Kobra S1 → mehr Platz für große Teile.
  • Bauhöhe Z: 330 mm beim XL gegenüber 250 mm beim Kobra S1.
  • Software-Ökosystem: Open-Source-Marlin-Firmware beim XL, ohne Bindung an einen bestimmten Slicer; Klipper-basiertes Kobra OS beim Kobra S1.

Welche wählen

Wähle Kobra S1, wenn…

Wähle ihn, wenn du eine gebrauchsfertige geschlossene Maschine zu moderatem Preis willst: geschlossene Kammer, natives Klipper und Mehrfarbdruck bis 8 Farben mit dem passenden Zubehör, für 1251 € weniger als der XL. Das Bett bleibt kleiner, 250×250 mm gegenüber 300×300 mm, und die Höhe endet bei 250 mm gegenüber 330 mm.

Datenblatt Kobra S1 ansehen →

Wähle XL, wenn…

Wähle ihn, wenn du bei offener Firmware ohne Slicer-Bindung bleiben willst: Das quelloffene Marlin von Prusa Research akzeptiert PrusaSlicer, OrcaSlicer oder SuperSlicer, ohne dich an ein proprietäres Ökosystem zu binden, und das 300×300-mm-Bett mit 330 mm Höhe lässt mehr Raum für große Teile. Der Preis, 1251 € mehr als beim Kobra S1, spiegelt diesen Investitionssprung wider.

Datenblatt XL ansehen →

Wo kaufen

Werbelink: der Preis ändert sich für dich nicht. Methodik

MakerSpecs ist ein unabhängiger Atlas. Wir verkaufen keine Produkte: Die Kauflinks sind dieselben wie auf den beiden Datenblättern und beeinflussen das Fazit nicht. Die vollständigen Daten findest du in den Datenblättern.